Am 15. und 16. Juli 2025 nahmen vier Schweizer Athleten am internationalen Turnier SM Kilpailut U15/U20 in Kuortane, Finnland, teil. Das Turnier diente als Vorbereitung für eine mögliche Teilnahme an den U17-Weltmeisterschaften in Griechenland.
Teilnehmende Athleten (Griechisch-römisch):
Coach: Volker Hirt
– Joel Gächter (60 kg)
– Levin Meier (60 kg)
– Tim Schreiber (63 kg)
– Saya Brunner (67 kg)
Resultate und Kampfverläufe:
- Tim Schreiber sicherte sich die Silbermedaille in der Kategorie bis 63 kg. Er gewann seine beiden ersten Kämpfe gegen Matias Arpiainen (FIN, 3:3) und Mateuz Alot (POL, 5:1) souverän, ehe er im Finale gegen Adam Silverin (SWE, 0:10) unterlag. Laut Coach Volker Hirt zeigte Tim eine sehr starke Leistung und scheute sich nicht davor, auch gegen den amtierenden U20-Vize-Europameister alles zu geben.
- Saya Brunner erkämpfte sich in der Kategorie bis 67 kg die Bronzemedaille. Er besiegte zunächst Hugo Rieuhunkangas (FIN, 5:1), verlor danach knapp gegen Hjalmar Sandin (SWE, 4:1), konnte aber das kleine Finale gegen Axel Nilsson (SWE, 7:1) für sich entscheiden.
- Joel Gächter rang in der gleichen Gewichtsklasse wie Levin Meier (60 kg) und belegte Platz 4. Er startete mit einem Sieg gegen Roni Aho (FIN, 6:8), verlor dann gegen Ekku Tarkkio (FIN, 4:5) und im Kampf um Bronze gegen Kacper Sobczyk (POL, 1:10). Laut Coach Hirt sei ihm im Kampf gegen den späteren Turniersieger eine klare Wertung aberkannt worden.
- Levin Meier belegte Rang 5 in derselben Kategorie. Er verlor zunächst gegen Sobczyk (POL, 5:2), gewann danach gegen Ukko Korhonen (FIN, 10:1) und Filip Bartosik (CZE, 10:9). Auch bei ihm wäre laut Trainer ein Finaleinzug möglich gewesen.
Fazit von Coach Volker Hirt:
„Tim hat sehr gut gerungen und im Finale gegen einen starken Gegner alles gegeben. Joel wurde meiner Meinung nach um eine klare Wertung gebracht. Saya zeigte einen starken Auftritt und wollte unbedingt den Sieg. Levin hätte ebenfalls das Finale erreichen können, verlor aber unglücklich. Auch wenn das Turnier nicht das bestbesetzte war, hatten alle Athleten mehrere gute Kämpfe mit meist knappen Niederlagen.“


