Tag 2 Griechisch-römisch:
Damian von Euw (87kg) – Platz 2
Damian startete mit einem 3:1-Sieg gegen Frederik Mathiesen (DEN). Im nächsten Kampf unterlag er zwar Yaroslav Filchakov (UKR), Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaften 2022, mit technischer Überlegenheit, konnte aber dank des speziellen Rundensystems in seiner Gewichtsklasse (Robin Hood: Jeder gegen jeden) dennoch um Silber kämpfen. Gegen Erik Loeser (GER) gewann Damian durch Forfait und sicherte sich damit die Silbermedaille.
Andreas Vetsch (72kg) – Platz 3
Gleich im ersten Kampf standen sich zwei Schweizer Nationalkader-Athleten gegenüber: Vetsch gegen Martinetti, wobei Vetsch mit 3:1 in die nächste Runde avancierte. Dort traf er auf Yamine Atchiba (BEN) und siegte mit 8:1. In Runde 4 unterlag Vetsch gegen Dmytro Vasyliev (UKR) mit technischer Überlegenheit. Auch den nächsten Kampf verlor er, doch durch das Robin-Hood-Rundensystem erreichte Vetsch am Ende den 3. Platz.
Weitere Plätze:
72 kg Mathias Martinetti – 4. Platz
67 kg Saya Brunner – 5. Platz
Weitere Infos und Ergebnisse >>hier<<
Interview mit Damian von Euw
Wie zufrieden bist du mit deinem Auftritt und dem Gewinn der Silbermedaille in Nizza?
„Zu diesem Zeitpunkt hätte man nicht viel mehr erwarten können. Natürlich bin ich nach Nizza gereist, um zu gewinnen. Im Nachhinein merkt man aber, dass ich fünf Monate ohne Trainingspartner in der Schweiz trainiert habe. Für eine optimale Leistung braucht es die richtige Vorbereitung auf ein Turnier. Beim nächsten Wettkampf werde ich sicher viel besser bereit sein.“
In deiner Gewichtsklasse wurde im Robin-Hood-System gekämpft. Wie hast du dieses Wettkampfformat erlebt?
„Ich habe diesen Begriff ehrlich gesagt zum ersten Mal gehört. Wir nennen das manchmal das nordische System. Ich finde dieses Format gut, weil jeder gegen jeden kämpft und am Ende wirklich der Beste gewinnt. Man kann kein Glücks- oder Pechlos haben. Zudem hatte ich in meiner Gewichtsklasse mehrere Kämpfe, was sehr wertvoll ist. Sonst kann man bei einem Turnier nach einem einzigen Kampf ausscheiden.“
Was nimmst du aus diesem Turnier für die kommenden internationalen Einsätze mit?
„Ich habe gemerkt, dass es mir an Trainings mit guten Leuten fehlt. Ich muss an meiner Bodenabwehr arbeiten, aber das kommt mit der Zeit. Seit September habe ich nicht mehr mit starken Bodenkämpfern trainiert. Deshalb freue ich mich darauf, in den nächsten Monaten wieder mit guten Trainingspartnern zu trainieren, um mich gezielt auf die EM vorzubereiten.„
Quelle Bilder: @francelutte
Tag 1 Freistil:
Thomas Epp (57kg) – Platz 2
Thomas Epp erreichte mit seiner Leistung das Finale und verpasste dort nur knapp die Goldmedaille gegen Rassoul Galbouraev (FRA) mit einer 3:4 Niederlage. Damit sicherte er sich auch in diesem Jahr den zweiten Rang bei dem renommierten Turnier.
Nils Leutert (61kg) – Platz 3
Nils Leutert erkämpfte sich im um Platz 3 einen 10:0-Sieg gegen David Kiefer (GER) und belohnte sich mit der Bronzemedaille. Besonders erfreulich: Im Vergleich zum Vorjahr, als er beim gleichen Turnier den 5. Platz belegte, gelang ihm ein weiterer Schritt nach vorne auf internationaler Ebene.
Weitere Plätze:
Mansur Mavlaev (86kg) – Platz 5
Weitere Infos und Ergebnisse >>hier<<
Interview mit Thomas Epp
Wie zufrieden bist du mit deinem Auftritt und dem Gewinn der Silbermedaille in Nizza?
„Mit einem Podestplatz in die neue Saison zu starten, ist natürlich sehr erfreulich. Ich habe gesehen, dass ich grundsätzlich gegen jeden gewinnen kann, und deshalb bin ich insgesamt ziemlich zufrieden mit meiner Leistung.“
Wie ordnest du dieses Resultat im Vergleich zum Vorjahr ein? Welche Aspekte haben aus deiner Sicht im Finalkampf gefehlt, um diesmal den Turniersieg zu holen?
„Im letzten Jahr hatte ich Spencer Lee im Finale, gegen den ich leider keine Chance hatte. In diesem Jahr war der Finalkampf deutlich enger. Ich verlor mit 2:3 gegen den Gegner aus Frankreich. Am Ende war es eine kleine Unaufmerksamkeit, die schlussendlich den Ausschlag gegeben und den Kampf entschieden hat.“
Interview mit Nils Leutert
Wie zufrieden bist du mit deinem Auftritt und dem Gewinn der Bronzemedaille in Nizza?
„Ich bin mit meinem Auftritt sehr zufrieden. Das Resultat zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“
Im Vergleich zum Vorjahr konntest du dich deutlich steigern – worin siehst du die wichtigsten Gründe für diesen Fortschritt?
„Ich bekomme immer mehr Vertrauen und ein besseres Timing in meine Konterangriffe. Zudem denke ich, dass ich mich auch körperlich nochmals verbessern konnte.“
Quelle Bilder: @francelutte











